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„Wettbewerb ohne Wert“ – Wird der Confed Cup abgeschafft?

Findet der Confed Cup 2017 zum letzten Mal statt? Ja, deutet Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Rande der USA-Tour an.

Die Belastung von Fussballprofis hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen, immer mehr Vereinstrainer haben dies in der Vergangenheit bemängelt. Wie Spiegel online berichtet, hat sich Karl-Heinz Rummenigge – Vorstandsvorsitzender vom FC Bayern München – während der USA-Tour seines Teams dazu geäußert:

„Speziell die internationalen Verbände bereiten mir Sorge. Sie pumpen ihre Wettbewerbe immer weiter auf. Es gibt WM- und EM-Turniere, es kommt der Uefa Nations Cup, es gibt den Confederations Cup. Die Spieler können nicht mehr durchschnaufen.“

Aufgrund der größen Belastung hofft er, dass der Bundestrainer beim Confed Cup 2017 auf die Vielspieler verzichtet: „Ich hoffe, dass wir da eine Balance erreichen. Man wird ein Gespräch mit dem DFB und speziell mit Joachim Löw führen müssen. Wir hatten dieses Jahr die Euro, 2017 gibt es den Confed Cup und 2018 die WM. Das heißt, die Nationalspieler haben in den nächsten zwei Jahren wieder zu wenig Regeneration.“

Diese Anmerkung überrascht, schließlich hat Bundestrainer Joachim Löw bereits angekündigt, beim Confed Cup 2017 auf viele Nationalspieler zu verzichten.

Spannender ist da eher eine andere Aussage. Aufgrund seiner Tätigkeit als Vorsitzender der ECA (European Cluf Association) ist er gut vernetzt und lies durchblicken, dass der Konföderationen-Pokal wohl das letzte Mal durchgeführt wird: „Meiner Kenntnis nach wird der Confederations Cup 2017 in Russland letztmals veranstaltet.“

Unsere Meinung: Da der Cup sowohl für die Spieler, als auch für die Fans keine große Bedeutung hat, wäre eine Abschaffung verschmerzbar.