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Deutschland: Vereinswechsel für Jerome Boateng während der WM kein Thema

WM 2018
© moomsabuy / Shutterstock.com

Nach wochenlanger Verletzungspause in Folge einer im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid erlittenen Muskelblessur hat Jerome Boateng vor einer Woche im finalen WM-Test der deutschen Nationalmannschaft gegen Saudi-Arabien (2:1) nur bedingt überzeugen können und den einen oder anderen Wackler offenbart.

Dennoch ist der 29-Jährige für Bundestrainer Joachim Löw eine feste Größe und wird aller Voraussicht nach am Sonntag beim WM-Auftakt gegen Mexiko mit Mats Hummels die seit Jahren in der Nationalmannschaft und beim FC Bayern München bewährte Innenverteidigung bilden.

Wie lange das Duo noch vereint für den FC Bayern abräumen wird, ist aktuell allerdings fraglich. Nachdem die „Sport Bild“ schon vorvergangene Woche davon berichtet hatte, dass Boateng nicht mehr unverkäuflich sei, hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge dem Verteidiger nun in diesen Tagen die Freigabe für den Fall eines guten Angebots zugesichert. Allerdings ohne vorherige Absprache mit Boateng, der sich am Freitag auf der offiziellen Pressekonferenz des DFB durchaus irritiert zeigte und betonte, sich im Moment nur auf die WM zu fokussieren: „Wir sind jetzt bei der Nationalelf und es steht eine WM an, das ist das Thema für mich“, so Boateng, der zuletzt indes auch angedeutet hatte, sich einen Abschied aus München vorstellen zu können. Denkbar, dass das Thema nach der WM Fahrt aufnimmt.