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Ägypten entlässt Trainer Hector Cuper

Mohamed Salah
© Дмитрий Голубович / CC BY-SA 3.0 / via Wikimedia

Einen Tag nach der 1:2-Niederlage gegen Saudi-Arabien, mit der sich die ägyptische Nationalmannschaft ohne Punkt von der WM 2018 verabschiedet hat, wurden im Land der Pharaonen Konsequenzen gezogen. Trainer Hector Cuper, der die Mannschaft erstmals seit 28 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt hatte, muss gehen.

Bitter für den argentinischen Fußball-Lehrer, zumal die WM aus ägyptischer Sicht sehr unglücklich verlief. Zunächst war es schon ein herber Schlag, dass sich Superstar Mohamed Salah im Finale der Champions League so schwer an der Schulter verletzte, dass ein Mitwirken in der Vorbereitung nur eingeschränlt möglich war und ein Einsatz beim ersten Auftritt in Russland gegen Ägypten gar nicht. Dann ging die Partie gegen Uruguay auch noch in letzter Minute mit 0:1 verloren, als vieles schon für ein torloses Remis sprach. Im zweiten Spiel gegen Russland brachte dann ein Eigentor von Ahmed Fathy die Cuper-Elf auf die Verliererstraße, die mit dem 1:3 gegen den Gastgeber dann schon ausgeschieden war.

Für Cuper könnte es indes im Norden Afrikas weitergehen. Gerüchten zufolge soll sich bereits der algerische Verband um den 62-Jährigen bemühen.