3:2-Sieg: Deutschland startet erfolgreich in den Confed Cup

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Mit einem Sieg ist Deutschland in den Confed Cup gestartet. Australien wurde mit 3:2 besiegt und man konnte einige Lichtblicke ausmachen und allenfalls die mangelnde Chancenauswertung und die Torhüterleistung bei beiden Gegentreffern bemängeln.

Schon früh stellte die Deutsche Nationalmannschaft die Weichen auf Sieg, als der Gladbacher Lars Stindl schon nach fünf Minuten den 1:0 Führungstreffer erzielte. Es folgte eine erste Halbzeit mit deutlichen Feldvorteilen und gut herausgespielten Chancen für das DFB-Team – doch weder Sandro Wagner noch Julian Brandt vermochten die eine oder andere davon zu nutzen.

Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Australiern dann der überraschende 1:1 Ausgleich, wobei Torhüter Bernd Leno bei diesem Gegentreffer keine allzu gute Figur abgab. Nur drei Minuten später erzielte Kapitän Julian Draxler die 2:1-Führung und damit den Halbzeit-Stand. Direkt nach dem Wiederanpfiff erhöhte der gut aufgelegte Schalker Goretzka auf 3:1. Die Spielfreude der deutschen Nationalelf ließ im Folgenden nicht nach, es schlichen sich dennoch Unkonzentriertheiten ein. Australien verkürzte auf 3:2 – Leno macht erneut keine gute Figur – konnte im Anschluss den Sieg des deutschen Teams jedoch nicht mehr gefährden. Der frisch eingewechselte Werner sorgte noch für gute Möglichkeiten, scheiterte bei seiner größten Chance jedoch knapp am Pfosten.

Was auffiel: Die junge, bunt zusammen gewürfelte Nationalmannschaft zeigte, dass Sie Lust hat, den Confed Cup anzunehmen. Ein Jahr vor der WM 2018 in Russland ist das Turnier für viele eine große Chance, sich auch außerhalb des Heimatvereins zu präsentieren und so einen Platz als WM-Fahrer zu ergattern. Ohne Stars wie Neuer, Boateng, Khedira, Kroos oder Özil ist die Qualität der Nationalelf sicher eine andere, doch so haben andere Spieler die Chance, einmal herauszuragen. Im Auftaktspiel gegen Australien gelang das vor allem Leon Goretzka. Auch der Leipziger Werner verursachte nach seiner Einwechslung ordentlich Wind. In der Abwehr und da vor allem im Spielaufbau zeigte Rüdiger, dass er eine tolle Ergänzung zu Hummels oder Boateng werden kann.

Eine noch bessere Einschätzung in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des deutschen Teams wird es am Donnerstag geben – dann trifft die Nationalelf auf die starken Chilenen, die ihr Auftaktspiel gegen Kamerun verdient mit 2:0 gewonnen haben. Am Sonntag geht es dann im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun.

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